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Samstag, 14. November 2009
So will ich nicht untergehen!
dopo, 01:46h
2012
Der Film ist besonders für Wissenschaftler interessant und zwar nicht aufgrund der wirren und wilden Weltuntergangstheorien, die der Film so von sich gibt. Die wirkliche Entdeckung ist ein Logikloch in einem Ausmaß, wie die Welt es schon lange nicht mehr gesehen hat. 160 Minuten wird sinnfrei so getan als wäre es sinnvoll, was dort auf der Leinwand passiert. Es geht einfach alles kaputt und neben pathetischer Menschlichkeitsaufrufe darf natürlich das amerikanische Familienidealbild nicht angetastet werden. Ich kann keine Katastrophenfilme mehr sehen, in denen eine Familie dank einer Katastrophe wieder zusammen findet!
Die Welt geht also unter und wir erfahren es in relativ zügig zusammengeschnittenen Sequenzen, dass die Politiker bereits heute im Jahre 2009 davon wissen und den Notfallplan in die Tat umzusetzen versuchen. Nebenbei wird in einem Nebenstrang erzählt (klar – er führt in den Hauptstrang – wir wollen ja niemanden überfordern) wie der erfolglose Schriftsteller Jackson um seine Kinder kämpft. Ja unser Filmheld hat auch mit privaten Konflikten zu kämpfen – da nehmen wir doch mal ganz frech die Scheidungsgeschichte aus der Kiste und die Tatsache, dass er den „Ersatzvater“ eigentlich nicht akzeptiert. Liebe Drehbuchautoren: Die Storyline hat soooo einen Bart! Und nach einigen verquatschen Szenen geht plötzlich doch alles ganz schnell und die Welt beginnt unter zu gehen.
Leider muss man sagen, dass die Show zwar spektakulär in Szene gesetzt wird, jedoch zum Großteil völlig unecht wirkt. So bringen mir Feuerbälle, Riesenwellen, einstürzende Gebäude und waghalsige Flugmanöver gar nichts, wenn es nach Blue/Green-Screen nur so schreit. Ebenso verliert die Story an Tempo und Glaubwürdigkeit, wenn ständig unnötige Wendungen den Film auf 160 Minuten aufblähen. Der Überlängenzuschlag soll natürlich berechtigt sein! Ein Krankenhausbesuch ist aber zusätzlich einzuplanen. Das Risiko einer Gehirnerschütterung ist enorm hoch – unfassbar oft schlägt man seine Hände mit brachialer Emmerich-Gewalt gegen den Kopf (Zum Beispiel wenn ein 1500 Meter Tsunami plötzlich bis in den Himalaya reicht – Anmerkung: Wir sprechen von 7000-8000 Meter hohen Gebirgen). Klar der Optik kann man kleinere Storylöcher verzeihen – als Fan des Erzählkinos kann ich grobe Schnitzer aber nicht ignorieren und davon gibt es zahlreiche zu bewundern.
Am Ende gibt es dann den üblichen US-amerikanischen Pathos inkl. Sonnenaufgangsszenario in einer neuen Welt und vielleicht kommt Kevin Costner auf seinem Wasserboot von Waterworld vorbei. Hoffentlich haut er dem Roland einen über den Schädel für 160 Minuten unnötig verlebte Zeit. Ach, am besten stürzen sie beide in dieses überlange Logikloch und kommen nie wieder heraus!
3/10
Der Film ist besonders für Wissenschaftler interessant und zwar nicht aufgrund der wirren und wilden Weltuntergangstheorien, die der Film so von sich gibt. Die wirkliche Entdeckung ist ein Logikloch in einem Ausmaß, wie die Welt es schon lange nicht mehr gesehen hat. 160 Minuten wird sinnfrei so getan als wäre es sinnvoll, was dort auf der Leinwand passiert. Es geht einfach alles kaputt und neben pathetischer Menschlichkeitsaufrufe darf natürlich das amerikanische Familienidealbild nicht angetastet werden. Ich kann keine Katastrophenfilme mehr sehen, in denen eine Familie dank einer Katastrophe wieder zusammen findet!
Die Welt geht also unter und wir erfahren es in relativ zügig zusammengeschnittenen Sequenzen, dass die Politiker bereits heute im Jahre 2009 davon wissen und den Notfallplan in die Tat umzusetzen versuchen. Nebenbei wird in einem Nebenstrang erzählt (klar – er führt in den Hauptstrang – wir wollen ja niemanden überfordern) wie der erfolglose Schriftsteller Jackson um seine Kinder kämpft. Ja unser Filmheld hat auch mit privaten Konflikten zu kämpfen – da nehmen wir doch mal ganz frech die Scheidungsgeschichte aus der Kiste und die Tatsache, dass er den „Ersatzvater“ eigentlich nicht akzeptiert. Liebe Drehbuchautoren: Die Storyline hat soooo einen Bart! Und nach einigen verquatschen Szenen geht plötzlich doch alles ganz schnell und die Welt beginnt unter zu gehen.
Leider muss man sagen, dass die Show zwar spektakulär in Szene gesetzt wird, jedoch zum Großteil völlig unecht wirkt. So bringen mir Feuerbälle, Riesenwellen, einstürzende Gebäude und waghalsige Flugmanöver gar nichts, wenn es nach Blue/Green-Screen nur so schreit. Ebenso verliert die Story an Tempo und Glaubwürdigkeit, wenn ständig unnötige Wendungen den Film auf 160 Minuten aufblähen. Der Überlängenzuschlag soll natürlich berechtigt sein! Ein Krankenhausbesuch ist aber zusätzlich einzuplanen. Das Risiko einer Gehirnerschütterung ist enorm hoch – unfassbar oft schlägt man seine Hände mit brachialer Emmerich-Gewalt gegen den Kopf (Zum Beispiel wenn ein 1500 Meter Tsunami plötzlich bis in den Himalaya reicht – Anmerkung: Wir sprechen von 7000-8000 Meter hohen Gebirgen). Klar der Optik kann man kleinere Storylöcher verzeihen – als Fan des Erzählkinos kann ich grobe Schnitzer aber nicht ignorieren und davon gibt es zahlreiche zu bewundern.
Am Ende gibt es dann den üblichen US-amerikanischen Pathos inkl. Sonnenaufgangsszenario in einer neuen Welt und vielleicht kommt Kevin Costner auf seinem Wasserboot von Waterworld vorbei. Hoffentlich haut er dem Roland einen über den Schädel für 160 Minuten unnötig verlebte Zeit. Ach, am besten stürzen sie beide in dieses überlange Logikloch und kommen nie wieder heraus!
3/10
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