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Sonntag, 15. November 2009
Nicht alle Kinder hab ich lieb
dopo, 17:11h
Orphan - Das Waisenkind
Das schönste Geschenk auf Erden – das Kinderglück – kann auch unglücklich enden. Diese Weisheit trägt der fleißige Kinobesucher tief im Inneren. Das Horrorgenre greift nämlich immer wieder darauf zurück, dass Kinder besonders gruselig sein können. Ob bei „Carrie“, „The Ring“ oder in diesem Fall in „Orphan – Das Waisenkind“ wird dies dick unterstrichen.
In „Orphan“ holt sich die Filmfamilie das Grauen freiwillig ins eigene Haus. Nach einer Fehlgeburt möchten Kate und John ihre Liebe einer Adoptivtochter geben, die sie für das Neugeborene bereits empfunden hatten. Nach einem Besuch im Waisenhaus steht die Entscheidung schnell fest. Esther soll die neue Schwester für Tochter und Sohn werden und das Familienglück komplettieren. Insbesondere für die ehemalige Alkoholikerin Kate ist dieser Entschluss von großer Bedeutung, um mit dem tragischen Verlust und ihrer Vergangenheit abzuschließen. Die Story ist also in sich schlüssig, nachvollziehbar und logisch aufgebaut.
Was in den restlichen Filmminuten passiert lässt sich kurz und knapp in ein paar Worten zusammenfassen: Der perfekte Gruselfilm! Mit einer psychologischen Raffinesse baut der Film seine Geschichte auf, die bis kurz vor Schluss unvorhersehbar ist und die Verzweiflung der Eltern und Geschwister auf den Punkt bringt. Denn Esther ist alles andere als ein liebes, schüchternes Mädchen. Anfangs vor allen und merkwürdigerweise durchgehend vor ihrem Vater präsentiert sie sich zwar merkwürdig, jedoch brav, zurückhaltend und liebesbedürftig. Eine tote Nonne und mehrere schwerverletzte gehen im Verlauf des Films jedoch ohne weiteres auf ihr Konto. Denn Esther spielt ein perfides, eiskaltes Spiel, dessen Auflösung erschreckend ist.
Das Besondere an dem Film ist jedoch gar nicht die Story, die in versch. Abwandlungen nun mal im Horrorgenre nicht unüblich ist. Hier handelt es sich um großartiges Schauspielkino auf wirklich hohem Niveau. Dabei spielen die Kinderstars die Erwachsenen, allen voran Esther (Isabelle Fuhrman) mit einer Leichtigkeit an die Wand – und das im Alter von 12 Jahren. Da sieht man dem Film einige Horrorfilmklischees gerne nach und freut sich den besten (Psycho)-Horror seit „The Ring“ im Kino gesehen zu haben!
8/10
Das schönste Geschenk auf Erden – das Kinderglück – kann auch unglücklich enden. Diese Weisheit trägt der fleißige Kinobesucher tief im Inneren. Das Horrorgenre greift nämlich immer wieder darauf zurück, dass Kinder besonders gruselig sein können. Ob bei „Carrie“, „The Ring“ oder in diesem Fall in „Orphan – Das Waisenkind“ wird dies dick unterstrichen.
In „Orphan“ holt sich die Filmfamilie das Grauen freiwillig ins eigene Haus. Nach einer Fehlgeburt möchten Kate und John ihre Liebe einer Adoptivtochter geben, die sie für das Neugeborene bereits empfunden hatten. Nach einem Besuch im Waisenhaus steht die Entscheidung schnell fest. Esther soll die neue Schwester für Tochter und Sohn werden und das Familienglück komplettieren. Insbesondere für die ehemalige Alkoholikerin Kate ist dieser Entschluss von großer Bedeutung, um mit dem tragischen Verlust und ihrer Vergangenheit abzuschließen. Die Story ist also in sich schlüssig, nachvollziehbar und logisch aufgebaut.
Was in den restlichen Filmminuten passiert lässt sich kurz und knapp in ein paar Worten zusammenfassen: Der perfekte Gruselfilm! Mit einer psychologischen Raffinesse baut der Film seine Geschichte auf, die bis kurz vor Schluss unvorhersehbar ist und die Verzweiflung der Eltern und Geschwister auf den Punkt bringt. Denn Esther ist alles andere als ein liebes, schüchternes Mädchen. Anfangs vor allen und merkwürdigerweise durchgehend vor ihrem Vater präsentiert sie sich zwar merkwürdig, jedoch brav, zurückhaltend und liebesbedürftig. Eine tote Nonne und mehrere schwerverletzte gehen im Verlauf des Films jedoch ohne weiteres auf ihr Konto. Denn Esther spielt ein perfides, eiskaltes Spiel, dessen Auflösung erschreckend ist.
Das Besondere an dem Film ist jedoch gar nicht die Story, die in versch. Abwandlungen nun mal im Horrorgenre nicht unüblich ist. Hier handelt es sich um großartiges Schauspielkino auf wirklich hohem Niveau. Dabei spielen die Kinderstars die Erwachsenen, allen voran Esther (Isabelle Fuhrman) mit einer Leichtigkeit an die Wand – und das im Alter von 12 Jahren. Da sieht man dem Film einige Horrorfilmklischees gerne nach und freut sich den besten (Psycho)-Horror seit „The Ring“ im Kino gesehen zu haben!
8/10
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