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Donnerstag, 3. Dezember 2009
Fitnesstraining für die Lachmuskeln
dopo, 03:23h
Zweiohrküken
Eine Fortsetzung einer Romantikkomödie kann doch eigentlich nur schief gehen, oder?! Das Paar hat sich am Ende des Originalfilms bekommen und endlich lieben gelernt. Wie soll bitte daraus ein anständiger Nachfolger entstehen können?! Ganz einfach: Wir beschränken die Story auf ein Minimales (Der Inhalt passt wirklich auf einen Bierdeckel – wenn auch beidseitig beschrieben) und füllen die Laufzeit mit irrwitzigen, scheinbar alltäglichen Situationen und freuen uns über das kurzweilige Endresultat!
Diese Idee hatte offenbar auch Til Schweiger inkl. seines Produktionsteams und hat hiermit einen Nachfolger produziert, der im Kino am Zuschauer nur so vorbeirast. Unzählige Gastauftritte von deutschen Promis, gefühlte 2382 Anspielungen auf den ersten Teil und so viele Szenen wie möglich mit der Tochter von Til Schweiger, die im ersten Teil so gut angekommen war. Dabei wurde zwar vergessen eine echte Geschichte zu erzählen. Jedoch ist dieser Mangel so geschickt verpackt, dass es dem Zuschauer gar nicht auffallen wird. Falls doch, wird es ihn sicher nicht stören.
Der Einstieg geht bereits rasant los und startet mitten im Geschehen. Insbesondere zu Beginn wirkt es jedoch sehr auf Witzigkeit getrimmt. Ebenso bemüht man sich krampfhaft die Atmosphäre des ersten Teils wieder zu beleben, was in einer völlig sinnlosen Sequenz gipfelt. Ja, irgendwie muss der Name „ZWEIOHRKÜKEN“ ja gerechtfertigt sein. Also wird das Ding in einer frechen Bastelstunde hergezaubert. Mehrwert für den Film = 0 – Denn war das Kuscheltier des „KEINOHRHASENs“ im ersten Teil noch eine Art Bindeglied zwischen Ludo und Anna, so verkommt das Tier in diesem Fall wirklich nur zum Namensgeber. Til Schweiger verhaut mehrere Szenen dank mangelnder Schauspielfähigkeit und Overacting total und wirkt gegen ein toll aufspielende Nora Tschirner völlig deplatziert. Glücklicherweise lässt dies im weiteren Verlauf immer weiter nach, sodass zum Schluss gar ein erfrischend unkitschiges Finale für eine Rom-Com kreiert wird.
Wer den „KEINOHRHASEN“ mochte, wird mit dem „ZWEIOHRKÜKEN“ also auf jeden Fall seinen Spaß haben. Und das, obwohl hier auf eine Storyline verzichtet wird und Szenen ganzen gespielten Witzen gleichen. Der Stimmung (im Saal) tut dies keinen Abbruch. Und liebe Männer: Die bessere Alternative zu TWILIGHT habt ihr hier allemal. Versprochen!
Obwohl der Film eigentlich nicht mehr zu bieten hat als andere – Dank des im Gesamten großen Vergnügens sind es dann tatsächlich 8 von 10 unsinnig gebastelten Kuscheltiere geworden :-)
Eine Fortsetzung einer Romantikkomödie kann doch eigentlich nur schief gehen, oder?! Das Paar hat sich am Ende des Originalfilms bekommen und endlich lieben gelernt. Wie soll bitte daraus ein anständiger Nachfolger entstehen können?! Ganz einfach: Wir beschränken die Story auf ein Minimales (Der Inhalt passt wirklich auf einen Bierdeckel – wenn auch beidseitig beschrieben) und füllen die Laufzeit mit irrwitzigen, scheinbar alltäglichen Situationen und freuen uns über das kurzweilige Endresultat!
Diese Idee hatte offenbar auch Til Schweiger inkl. seines Produktionsteams und hat hiermit einen Nachfolger produziert, der im Kino am Zuschauer nur so vorbeirast. Unzählige Gastauftritte von deutschen Promis, gefühlte 2382 Anspielungen auf den ersten Teil und so viele Szenen wie möglich mit der Tochter von Til Schweiger, die im ersten Teil so gut angekommen war. Dabei wurde zwar vergessen eine echte Geschichte zu erzählen. Jedoch ist dieser Mangel so geschickt verpackt, dass es dem Zuschauer gar nicht auffallen wird. Falls doch, wird es ihn sicher nicht stören.
Der Einstieg geht bereits rasant los und startet mitten im Geschehen. Insbesondere zu Beginn wirkt es jedoch sehr auf Witzigkeit getrimmt. Ebenso bemüht man sich krampfhaft die Atmosphäre des ersten Teils wieder zu beleben, was in einer völlig sinnlosen Sequenz gipfelt. Ja, irgendwie muss der Name „ZWEIOHRKÜKEN“ ja gerechtfertigt sein. Also wird das Ding in einer frechen Bastelstunde hergezaubert. Mehrwert für den Film = 0 – Denn war das Kuscheltier des „KEINOHRHASENs“ im ersten Teil noch eine Art Bindeglied zwischen Ludo und Anna, so verkommt das Tier in diesem Fall wirklich nur zum Namensgeber. Til Schweiger verhaut mehrere Szenen dank mangelnder Schauspielfähigkeit und Overacting total und wirkt gegen ein toll aufspielende Nora Tschirner völlig deplatziert. Glücklicherweise lässt dies im weiteren Verlauf immer weiter nach, sodass zum Schluss gar ein erfrischend unkitschiges Finale für eine Rom-Com kreiert wird.
Wer den „KEINOHRHASEN“ mochte, wird mit dem „ZWEIOHRKÜKEN“ also auf jeden Fall seinen Spaß haben. Und das, obwohl hier auf eine Storyline verzichtet wird und Szenen ganzen gespielten Witzen gleichen. Der Stimmung (im Saal) tut dies keinen Abbruch. Und liebe Männer: Die bessere Alternative zu TWILIGHT habt ihr hier allemal. Versprochen!
Obwohl der Film eigentlich nicht mehr zu bieten hat als andere – Dank des im Gesamten großen Vergnügens sind es dann tatsächlich 8 von 10 unsinnig gebastelten Kuscheltiere geworden :-)
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