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Montag, 11. Januar 2010
Studieren in Darmstadt
dopo, 00:07h
13 Semester
Passend zur meiner letzten Vorlesung am Freitag ist nun ein waschechter Studentenfilm in die Kinos gekommen. Ja, nach den knapp 100 Minuten bin ich jetzt immer noch ein wenig wehmütig, dass man dieses Kapitel demnächst auch beenden kann bzw. Aber wer hätte gedacht so aus dem Film zu gehen, wenn man eine harmlose Studentenkomödie im Stil der klassischen Abi/High-School-Teeniekomödien zu mindestens vom Grundaufbau erwartet. Nein, der Film kann weitaus mehr! Und warum kann er das? Ganz einfach: Er nimmt die Thematik im Kern sehr ernst und bringt den Studentenalltag alltagsnah ohne irgendwelche unterhaltungsfördernden Schwachsinnseinfälle auf die Leinwand.
Speedzug oder Bimmelbahn – wie studiert es sich denn am besten? Die Frage beantwortet er dankeswerterweise nicht, sondern bringt den Grund für ein Studium auf den Punkt. Es ist eine Art Selbstfindungstrip mit Lerneinheiten für Klausuren und Co. Die Beschreibung klingt wahrscheinlich unendlich trocken und sperrig. Die Sache ist wirklich unterhaltsam und realistisch. Der Film lebt von kleinen Momenten, die ihn so sehenswert machen
(Bestes Beispiel: Ein etwas aufdringliches Mädchen versucht den Geschlechtsakt bei Moritz (Protagonist) zu erzwingen und steht plötzlich nackt vor ihm. Zu blöd, dass seine Herzdame in diesem Moment an der Tür klingelt. Darauf folgt keine dramatische Szene, sondern ein einfaches Erklären der Situation – drüber gelacht und weiter geht’s. Großen Dank an den Drehbuchautoren!!!).
Diese kleinen Momente führen auch direkt in das eigentliche und einzige Problem des Films: Er lebt von den kleinen Momenten, weil er keine Großen hat. Die Geschichte ist ganz flott inszeniert, aber ein Höhepunkt und ein spürbarer Wendepunkt bleiben aus. Dazu kommt, dass der eigentliche Star des Films Alexander Fehling als Mitbewohner Bernd dem Hauptdarsteller Max Riemelt (manchmal etwas zu normal) regelmäßig die Show stiehlt. So bleibt am Ende ein wirklich sehenswerter Film, den insbesondere werdende Studenten, Studenten selbst oder ehemalige Absolventen eine Chance geben sollten. Kein Jahreshighlight, aber was soll man auch von einem Mathestudium erwarten.
7/10
Passend zur meiner letzten Vorlesung am Freitag ist nun ein waschechter Studentenfilm in die Kinos gekommen. Ja, nach den knapp 100 Minuten bin ich jetzt immer noch ein wenig wehmütig, dass man dieses Kapitel demnächst auch beenden kann bzw. Aber wer hätte gedacht so aus dem Film zu gehen, wenn man eine harmlose Studentenkomödie im Stil der klassischen Abi/High-School-Teeniekomödien zu mindestens vom Grundaufbau erwartet. Nein, der Film kann weitaus mehr! Und warum kann er das? Ganz einfach: Er nimmt die Thematik im Kern sehr ernst und bringt den Studentenalltag alltagsnah ohne irgendwelche unterhaltungsfördernden Schwachsinnseinfälle auf die Leinwand.
Speedzug oder Bimmelbahn – wie studiert es sich denn am besten? Die Frage beantwortet er dankeswerterweise nicht, sondern bringt den Grund für ein Studium auf den Punkt. Es ist eine Art Selbstfindungstrip mit Lerneinheiten für Klausuren und Co. Die Beschreibung klingt wahrscheinlich unendlich trocken und sperrig. Die Sache ist wirklich unterhaltsam und realistisch. Der Film lebt von kleinen Momenten, die ihn so sehenswert machen
(Bestes Beispiel: Ein etwas aufdringliches Mädchen versucht den Geschlechtsakt bei Moritz (Protagonist) zu erzwingen und steht plötzlich nackt vor ihm. Zu blöd, dass seine Herzdame in diesem Moment an der Tür klingelt. Darauf folgt keine dramatische Szene, sondern ein einfaches Erklären der Situation – drüber gelacht und weiter geht’s. Großen Dank an den Drehbuchautoren!!!).
Diese kleinen Momente führen auch direkt in das eigentliche und einzige Problem des Films: Er lebt von den kleinen Momenten, weil er keine Großen hat. Die Geschichte ist ganz flott inszeniert, aber ein Höhepunkt und ein spürbarer Wendepunkt bleiben aus. Dazu kommt, dass der eigentliche Star des Films Alexander Fehling als Mitbewohner Bernd dem Hauptdarsteller Max Riemelt (manchmal etwas zu normal) regelmäßig die Show stiehlt. So bleibt am Ende ein wirklich sehenswerter Film, den insbesondere werdende Studenten, Studenten selbst oder ehemalige Absolventen eine Chance geben sollten. Kein Jahreshighlight, aber was soll man auch von einem Mathestudium erwarten.
7/10
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Freitag, 8. Januar 2010
Authentisches Heimatkino
dopo, 19:42h
Soul Kitchen
Fatih Akin gehört zu den Regisseuren, die Qualität mit anspruchsvoller Unterhaltung perfekt kombinieren können. In diesem Fall hat er seine erste Komödie gedreht. Wo andere Komödien auf Kalauer und andere dünne Scherze setzen, bleibt sich Akin weiterhin treu. Die Figuren sind allesamt sauber gezeichnet und im Drehbuch charakterisiert worden. Die akribische Drehbucharbeit merkt man dem Film absolut an. Die Identifikation mit den Protagonisten findet schnellstmöglich statt, sodass sogar harmlose Szenen von großem Unterhaltungswert geprägt sind.
Soul Kitchen ist ein heruntergekommenes Restaurant in Hamburgs Problemstadtteil Wilhelmsburg. Die Qualität der Speisen bewegt sich auf unterdurchschnittlichem Imbissbudenniveau, was auf die nicht vorhandenen Kochkünste von Zinos (Hauptfigur) zurück zu führen ist. Aufgrund eines Bandscheibenvorfalls ist Zinos nicht mehr in der Lage selbst zu kochen. Durch einen Zufall stellt er einen exzentrischen Sternekoch ein, der dem Soul Kitchen eine ganz neue und eigene Speisekarte aufdiktiert. Der Erfolg lässt lange auf sich warten. Diese 180 Grad Drehung von der Imbissbude hin zum kleinen Gourmettempel macht die einfache Kundschaft nun mal nicht mit.
In der Zwischenzeit erlebt auch Moritz Bleibtreu als kleinkrimineller Bruder von Zinos eine Wandlung und versucht in der Gesellschaft wieder Fuß zu fassen. Zinos selbst träumt davon zu seiner Freundin nach Shanghai zu fliegen, die dort eine Arbeitsstelle als Auslandskorrespondentin erhalten hat. Letztlich läuft das Leben ganz anders an den Figuren vorbei, was für einige Lacher im Saal sorgt und weiterhin sorgen wird. Und genau von diesem authentischen Alltagsleben lebt dieser Film. Es ist tatsächliche wie angekündigt ein Heimatfilm, der Hamburg ein kleines humoristisches Denkmal setzt und zwar in den Ecken von der ehemaligen Hansestadt, die man bislang im Kino nicht zu Gesicht bekommen hat.
Die Qualität vom deutschen Film wird hier weiter manifestiert und gibt den üblichen Komödien eine neue Dimension von Qualität. Der Erfolg gibt dem Film Recht und es würde mich nicht wundern, wenn die Soul Kitchen tatsächlich bald eröffnet wird. Ich wäre definitiv ein zahlender Gast.
9/10
Fatih Akin gehört zu den Regisseuren, die Qualität mit anspruchsvoller Unterhaltung perfekt kombinieren können. In diesem Fall hat er seine erste Komödie gedreht. Wo andere Komödien auf Kalauer und andere dünne Scherze setzen, bleibt sich Akin weiterhin treu. Die Figuren sind allesamt sauber gezeichnet und im Drehbuch charakterisiert worden. Die akribische Drehbucharbeit merkt man dem Film absolut an. Die Identifikation mit den Protagonisten findet schnellstmöglich statt, sodass sogar harmlose Szenen von großem Unterhaltungswert geprägt sind.
Soul Kitchen ist ein heruntergekommenes Restaurant in Hamburgs Problemstadtteil Wilhelmsburg. Die Qualität der Speisen bewegt sich auf unterdurchschnittlichem Imbissbudenniveau, was auf die nicht vorhandenen Kochkünste von Zinos (Hauptfigur) zurück zu führen ist. Aufgrund eines Bandscheibenvorfalls ist Zinos nicht mehr in der Lage selbst zu kochen. Durch einen Zufall stellt er einen exzentrischen Sternekoch ein, der dem Soul Kitchen eine ganz neue und eigene Speisekarte aufdiktiert. Der Erfolg lässt lange auf sich warten. Diese 180 Grad Drehung von der Imbissbude hin zum kleinen Gourmettempel macht die einfache Kundschaft nun mal nicht mit.
In der Zwischenzeit erlebt auch Moritz Bleibtreu als kleinkrimineller Bruder von Zinos eine Wandlung und versucht in der Gesellschaft wieder Fuß zu fassen. Zinos selbst träumt davon zu seiner Freundin nach Shanghai zu fliegen, die dort eine Arbeitsstelle als Auslandskorrespondentin erhalten hat. Letztlich läuft das Leben ganz anders an den Figuren vorbei, was für einige Lacher im Saal sorgt und weiterhin sorgen wird. Und genau von diesem authentischen Alltagsleben lebt dieser Film. Es ist tatsächliche wie angekündigt ein Heimatfilm, der Hamburg ein kleines humoristisches Denkmal setzt und zwar in den Ecken von der ehemaligen Hansestadt, die man bislang im Kino nicht zu Gesicht bekommen hat.
Die Qualität vom deutschen Film wird hier weiter manifestiert und gibt den üblichen Komödien eine neue Dimension von Qualität. Der Erfolg gibt dem Film Recht und es würde mich nicht wundern, wenn die Soul Kitchen tatsächlich bald eröffnet wird. Ich wäre definitiv ein zahlender Gast.
9/10
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Samstag, 2. Januar 2010
It´s a FAKE
dopo, 01:22h
Fame
Bei Tanz- und Musikfilmen gibt es oft ein entscheidendes Manko, was den Filmen die Möglichkeit nimmt über den Durchschnitt hinaus zu kommen: Es gibt nur eine sehr dünne Story, die mit spektakulären Tanzszenen ausgefüllt wird. Diesem Risiko wollten die Macher von „Fame“ entkommen und haben sich dazu entschieden ganz einfach mal gar keine Geschichte, in die Handlung zu betten. Hier soll man sich einfach mal das bunte Treiben auf einer Schule für darbietende Kunst anschauen.
4 Jahre also dauert die Ausbildung, in der die Schüler und Schülerinnen offenbar gar nichts dazu lernen. Obwohl der Unterricht kontinuierlich gezeigt wird, lässt sich keinerlei Entwicklung erkennen. Das Traurigste an dieser Tatsache ist jedoch, dass es kaum stört. Denn jede einzelne Figur ist dem Zuschauer einfach völlig egal. JA, es interessiert nicht einmal, wenn jemand die Schule verlassen muss oder nicht gut genug für den beruflichen Erfolg ist. Die Figurenzeichnung bleibt nicht nur blass, sie ist nicht vorhanden und so rauschen ein paar Bilder auf Leinwand vorbei, die einfach nur lose aneinander gereiht werden. Hin und wieder wird versucht etwas Dramatik einzustreuen. Bei einem Beispiel hatte man jedoch vergessen zu erwähnen, dass der ausdruckslose Junge und das langweilige Mädchen ein Paar verkörpern. Also schnell ein Kuss, damit man die anstehende Krise sofort wieder umsetzen kann inkl. einem „Vier-Augen-Gespräch“ auf dem in diesem Fall deplatzierten Dach. Doch, doch, ernste Gespräche führe ich dort auch am liebsten.
Um annähernd einen stimmungsvollen Aufbau des Films zu gewährleisten, wird das jeweilige Jahr vorher eingeblendet. Aber ich brauche nicht erwähnen, dass auch dies dem Zuschauer egal ist. Hauptsache der Film ist schnellstmöglich vorbei. Dünne Stimmen, mittelmäßige Tanzszenen und blasse Figuren gibt es auch bei Popstars und anderen Castingformaten genug. Immerhin wird dort jedoch versucht eine stringente Handlung oder Emotionalisierung der Menschen aufzubauen. Fame bleibt ein daher FAKE, denn der Titelsong wird nicht einmal im Film performt.
3/10
Bei Tanz- und Musikfilmen gibt es oft ein entscheidendes Manko, was den Filmen die Möglichkeit nimmt über den Durchschnitt hinaus zu kommen: Es gibt nur eine sehr dünne Story, die mit spektakulären Tanzszenen ausgefüllt wird. Diesem Risiko wollten die Macher von „Fame“ entkommen und haben sich dazu entschieden ganz einfach mal gar keine Geschichte, in die Handlung zu betten. Hier soll man sich einfach mal das bunte Treiben auf einer Schule für darbietende Kunst anschauen.
4 Jahre also dauert die Ausbildung, in der die Schüler und Schülerinnen offenbar gar nichts dazu lernen. Obwohl der Unterricht kontinuierlich gezeigt wird, lässt sich keinerlei Entwicklung erkennen. Das Traurigste an dieser Tatsache ist jedoch, dass es kaum stört. Denn jede einzelne Figur ist dem Zuschauer einfach völlig egal. JA, es interessiert nicht einmal, wenn jemand die Schule verlassen muss oder nicht gut genug für den beruflichen Erfolg ist. Die Figurenzeichnung bleibt nicht nur blass, sie ist nicht vorhanden und so rauschen ein paar Bilder auf Leinwand vorbei, die einfach nur lose aneinander gereiht werden. Hin und wieder wird versucht etwas Dramatik einzustreuen. Bei einem Beispiel hatte man jedoch vergessen zu erwähnen, dass der ausdruckslose Junge und das langweilige Mädchen ein Paar verkörpern. Also schnell ein Kuss, damit man die anstehende Krise sofort wieder umsetzen kann inkl. einem „Vier-Augen-Gespräch“ auf dem in diesem Fall deplatzierten Dach. Doch, doch, ernste Gespräche führe ich dort auch am liebsten.
Um annähernd einen stimmungsvollen Aufbau des Films zu gewährleisten, wird das jeweilige Jahr vorher eingeblendet. Aber ich brauche nicht erwähnen, dass auch dies dem Zuschauer egal ist. Hauptsache der Film ist schnellstmöglich vorbei. Dünne Stimmen, mittelmäßige Tanzszenen und blasse Figuren gibt es auch bei Popstars und anderen Castingformaten genug. Immerhin wird dort jedoch versucht eine stringente Handlung oder Emotionalisierung der Menschen aufzubauen. Fame bleibt ein daher FAKE, denn der Titelsong wird nicht einmal im Film performt.
3/10
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Donnerstag, 24. Dezember 2009
Schöne, neue Welt!
dopo, 03:38h
Avatar (3D)
12 Jahre nach dem bislang immer noch größten Filmhit aller Zeiten hat James Cameron nun endlich seinen neuen Film fertig gestellt und zum Ende der Dekade in die Kinos gebracht. Seit einigen Jahren wartet die Kinobranche auf diesen Film, der den endgültigen Durchbruch des 3D-Kinos bringen sollte. Diese Erwartungen kann der Film definitiv erfüllen, denn bislang war jeder 3D Film im direkten Vergleich ein absoluter Kindergeburtstag.
Der Film ist aber nicht bloß eine Geschichte, sondern es wurde eine komplett neue Welt geschaffen, die den Zuschauer in etwas absolut Fremdartiges katapultiert und eintauchen lässt. Und genau in diesem Punkt liegt das einzige Problem des Films. Der eigentliche Star ist die erschaffene Welt, an der man sich nicht satt sehen kann. Die gut gemeinte Story bleibt dagegen dünn und trotz der blauen Ureinwohner recht farblos. Ich fiebere mit dem Planeten, ja sogar mit dem „Heimatbaum“, jedoch kaum mit den Protagonisten. Diese bleiben mir fast egal. Hauptsache die perfekte, neue Welt bleibt bestehen und ich kann mich an dieser weiter ergötzen. Dazu kommt eine klare Schwarz/Weiß-Malerei der Menschen und der Na´vi. Es gibt also nur 100% Gut und 100% Böse! Für einen Film dieses Ausmaßes ist das Drehbuch daher etwas schwach. Profitgier des Menschen steht im Vordergrund; nur nebenbei wird erwähnt, dass die Menschen ihre eigene Welt scheinbar komplett zerstört haben. Wirklich mehr erfährt man nicht. Merkwürdig, wenn man bedenkt, dass AVATAR angeblich als Trilogie ausgelegt ist.
Die visuellen Erlebnisse können einen Großteil ausbügeln und ich bin auch noch Stunden nach Besuch des Filmes regelrecht berauscht. Aufgrund der Farbenpracht definitiv ein Film, den man mindestens zweimal im Kino gesehen haben sollte. Dieses Erlebnis erfährt man nur im Kinosaal und nicht im heimischen Sessel vorm TV. Daher: Unbedingt anschauen. Die Superlativen bzgl. der Technik sind absolut gerechtfertigt. Sowas hat man noch NIE gesehen!
8/10
12 Jahre nach dem bislang immer noch größten Filmhit aller Zeiten hat James Cameron nun endlich seinen neuen Film fertig gestellt und zum Ende der Dekade in die Kinos gebracht. Seit einigen Jahren wartet die Kinobranche auf diesen Film, der den endgültigen Durchbruch des 3D-Kinos bringen sollte. Diese Erwartungen kann der Film definitiv erfüllen, denn bislang war jeder 3D Film im direkten Vergleich ein absoluter Kindergeburtstag.
Der Film ist aber nicht bloß eine Geschichte, sondern es wurde eine komplett neue Welt geschaffen, die den Zuschauer in etwas absolut Fremdartiges katapultiert und eintauchen lässt. Und genau in diesem Punkt liegt das einzige Problem des Films. Der eigentliche Star ist die erschaffene Welt, an der man sich nicht satt sehen kann. Die gut gemeinte Story bleibt dagegen dünn und trotz der blauen Ureinwohner recht farblos. Ich fiebere mit dem Planeten, ja sogar mit dem „Heimatbaum“, jedoch kaum mit den Protagonisten. Diese bleiben mir fast egal. Hauptsache die perfekte, neue Welt bleibt bestehen und ich kann mich an dieser weiter ergötzen. Dazu kommt eine klare Schwarz/Weiß-Malerei der Menschen und der Na´vi. Es gibt also nur 100% Gut und 100% Böse! Für einen Film dieses Ausmaßes ist das Drehbuch daher etwas schwach. Profitgier des Menschen steht im Vordergrund; nur nebenbei wird erwähnt, dass die Menschen ihre eigene Welt scheinbar komplett zerstört haben. Wirklich mehr erfährt man nicht. Merkwürdig, wenn man bedenkt, dass AVATAR angeblich als Trilogie ausgelegt ist.
Die visuellen Erlebnisse können einen Großteil ausbügeln und ich bin auch noch Stunden nach Besuch des Filmes regelrecht berauscht. Aufgrund der Farbenpracht definitiv ein Film, den man mindestens zweimal im Kino gesehen haben sollte. Dieses Erlebnis erfährt man nur im Kinosaal und nicht im heimischen Sessel vorm TV. Daher: Unbedingt anschauen. Die Superlativen bzgl. der Technik sind absolut gerechtfertigt. Sowas hat man noch NIE gesehen!
8/10
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Donnerstag, 17. Dezember 2009
Zombies in Zombieland!
dopo, 13:45h
Zombieland
Es muss nicht immer ein komplexes Drama, ein intensives Schauspiel oder eine durchdachte Story sein, um einen nahezu perfekten Kinoabend zu erleben. Manchmal reichen da auch ein irrwitzige Einfälle und eine temporeiche Erzählung, um für 90 Minuten einfach mal in eine andere Welt zu flüchten. Und genau dafür ist Kino nun mal da! Zombieland schafft das in absoluter Perfektion.
Bereits das Intro macht deutlich, dass wir hier keinen ernst zu nehmenden Horrorstreifen zu erwarten haben. Zombies rennen wild geworden durch die Gegend – jedoch in Zeitlupe. Das Blut läuft ästhetisch widerlich aus den Mündern oder eher aus den Gesichtern. Jeder Tropfen wird dabei eingefangen und auch schon mal auf die Kameralinse geschleudert. Die richtige Anfangssequenz bleibt exakt diesem Muster treu und seziert das Horrorgenre bis in seine Einzelteile. Schließlich ist das Aufstellen von Regeln in Horrorfilmen unabdinglich. Nur hat es solche unfassbar lustigen Regeln samt Begründung, wie sie zu Stande gekommen sind, wohl noch nie gegeben. Also haltet euch in Acht vor den Zombies!
Durchweg ekelig geht es in dem blutigen Stück zu. Das tut dem Spaß jedoch keinen Abbruch, da jede noch so widerliche Sequenz immer mit einem humorigen Hintergrund gezeigt wird. Sich ekeln und dabei lachen – freiwillig komisch ist das Ganze also. Das große Highlight ist der Gastauftritt von Bill Murray, der trotz seiner Kürze noch lange in Erinnerung bleiben wird! Die finale Schlacht im Freizeitpark macht absolut keinen Sinn und daher einfach nur gute Laune. Wer da kein fieses Grinsen im Gesicht hat und sich nicht freut, dass Woody Harrelson am Ende doch findet, was er die ganze Zeit gesucht hat… Der versteht einfach keinen Spaß.
9/10
Es muss nicht immer ein komplexes Drama, ein intensives Schauspiel oder eine durchdachte Story sein, um einen nahezu perfekten Kinoabend zu erleben. Manchmal reichen da auch ein irrwitzige Einfälle und eine temporeiche Erzählung, um für 90 Minuten einfach mal in eine andere Welt zu flüchten. Und genau dafür ist Kino nun mal da! Zombieland schafft das in absoluter Perfektion.
Bereits das Intro macht deutlich, dass wir hier keinen ernst zu nehmenden Horrorstreifen zu erwarten haben. Zombies rennen wild geworden durch die Gegend – jedoch in Zeitlupe. Das Blut läuft ästhetisch widerlich aus den Mündern oder eher aus den Gesichtern. Jeder Tropfen wird dabei eingefangen und auch schon mal auf die Kameralinse geschleudert. Die richtige Anfangssequenz bleibt exakt diesem Muster treu und seziert das Horrorgenre bis in seine Einzelteile. Schließlich ist das Aufstellen von Regeln in Horrorfilmen unabdinglich. Nur hat es solche unfassbar lustigen Regeln samt Begründung, wie sie zu Stande gekommen sind, wohl noch nie gegeben. Also haltet euch in Acht vor den Zombies!
Durchweg ekelig geht es in dem blutigen Stück zu. Das tut dem Spaß jedoch keinen Abbruch, da jede noch so widerliche Sequenz immer mit einem humorigen Hintergrund gezeigt wird. Sich ekeln und dabei lachen – freiwillig komisch ist das Ganze also. Das große Highlight ist der Gastauftritt von Bill Murray, der trotz seiner Kürze noch lange in Erinnerung bleiben wird! Die finale Schlacht im Freizeitpark macht absolut keinen Sinn und daher einfach nur gute Laune. Wer da kein fieses Grinsen im Gesicht hat und sich nicht freut, dass Woody Harrelson am Ende doch findet, was er die ganze Zeit gesucht hat… Der versteht einfach keinen Spaß.
9/10
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Sonntag, 6. Dezember 2009
Der Abendstern erfüllt so manchen Wunsch
dopo, 19:47h
Küss den Frosch
Bereits vor knapp zwei Jahren hatte Disney angekündigt wieder einen klassischen Zeichentrickfilm in die Kinos zu bringen, nachdem 2004 mit „Bärenbrüder“ und „Die Kühe sind los“ die letzten Beiden ihrer Art zu sehen waren. Ja, diese Art von Zeichentrick galt als ausgestorben und man sah ausschließlich im CGI-Animationsstil die Zukunft. Glücklicherweise haben sich die Nostalgiker bei Disney durchgesetzt und ein traumhaftes Kinoabenteuer erschaffen.
Tiana, ein schwarzes Mädchen aus New Orleans wächst in bescheidenen Verhältnissen auf und träumt von ihrem eigenen Restaurant. Diesen Traum verfolgt Tiana ihr Leben lang. Doch ihr Traum droht zu platzen, als sie bei einem Kostümfest einen, durch einen Voodoomagier verzauberten, Prinzen (Wie der Titel verrät – ein Frosch) trifft und sich erhofft durch einen einzigen Kuss ihrem Traum ein Stück näher zu kommen. Allerdings verwandelt sich der Frosch nicht in einen Prinzen, sondern Tiana in eine Froschdame. Dies ist also die Ausgangssituation für eines der schönsten Kinomärchen der letzten Jahre und selbstverständlich vermittelt der Film Werte wie Freundschaft und Liebe in der typischen Disneymanier – und gerade das ist so toll endlich wieder zu sehen!
Ich war wieder ein kleines Kind (was die Erwachsenenwitze zusätzlich verstanden hat), das für 100 Minuten in eine verzauberte Welt abgetaucht ist. Dieses Abtauchen verdanke ich nicht einer schlecht sitzenden 3-D Brille, sondern einer Farbenpracht und einer Detailverliebtheit, die offenbar in dieser Form und mit diesem Charme nur in 2-D möglich ist. Dem Film ist ein großer Erfolg nur zu wünschen. Denn neben einer ansprechenden Geschichte sind einige großartige Gags im Film verstreut. Schräge Nebenfiguren dürfen ebenso nicht fehlen und insbesondere diese wachsen ans Herz. Am Ende schafft es einer unserer neuen Freunde uns sogar Tränen in die Augen zu zaubern, sodass der Begriff „Krokodiltränen“ eine neue Bedeutung erfährt.
Zugegebenermaßen, die Synchronisation ist nicht optimal gelungen (Cassandra Steen haucht hin und wieder etwas zu viel – sie spricht Tiana), aber die Songs dagegen begeistern allesamt. Der Film ist sicherlich nicht perfekt, aber ein Ausflug in die Kindheit und den Mut wieder etwas Traditionelles ins Kino zu bringen MUSS mit der Höchstpunktzahl belohnt werden. Und bei klarer Nacht suche ich den Abendstern mit seinem neuen Begleiter!
10/10
Bereits vor knapp zwei Jahren hatte Disney angekündigt wieder einen klassischen Zeichentrickfilm in die Kinos zu bringen, nachdem 2004 mit „Bärenbrüder“ und „Die Kühe sind los“ die letzten Beiden ihrer Art zu sehen waren. Ja, diese Art von Zeichentrick galt als ausgestorben und man sah ausschließlich im CGI-Animationsstil die Zukunft. Glücklicherweise haben sich die Nostalgiker bei Disney durchgesetzt und ein traumhaftes Kinoabenteuer erschaffen.
Tiana, ein schwarzes Mädchen aus New Orleans wächst in bescheidenen Verhältnissen auf und träumt von ihrem eigenen Restaurant. Diesen Traum verfolgt Tiana ihr Leben lang. Doch ihr Traum droht zu platzen, als sie bei einem Kostümfest einen, durch einen Voodoomagier verzauberten, Prinzen (Wie der Titel verrät – ein Frosch) trifft und sich erhofft durch einen einzigen Kuss ihrem Traum ein Stück näher zu kommen. Allerdings verwandelt sich der Frosch nicht in einen Prinzen, sondern Tiana in eine Froschdame. Dies ist also die Ausgangssituation für eines der schönsten Kinomärchen der letzten Jahre und selbstverständlich vermittelt der Film Werte wie Freundschaft und Liebe in der typischen Disneymanier – und gerade das ist so toll endlich wieder zu sehen!
Ich war wieder ein kleines Kind (was die Erwachsenenwitze zusätzlich verstanden hat), das für 100 Minuten in eine verzauberte Welt abgetaucht ist. Dieses Abtauchen verdanke ich nicht einer schlecht sitzenden 3-D Brille, sondern einer Farbenpracht und einer Detailverliebtheit, die offenbar in dieser Form und mit diesem Charme nur in 2-D möglich ist. Dem Film ist ein großer Erfolg nur zu wünschen. Denn neben einer ansprechenden Geschichte sind einige großartige Gags im Film verstreut. Schräge Nebenfiguren dürfen ebenso nicht fehlen und insbesondere diese wachsen ans Herz. Am Ende schafft es einer unserer neuen Freunde uns sogar Tränen in die Augen zu zaubern, sodass der Begriff „Krokodiltränen“ eine neue Bedeutung erfährt.
Zugegebenermaßen, die Synchronisation ist nicht optimal gelungen (Cassandra Steen haucht hin und wieder etwas zu viel – sie spricht Tiana), aber die Songs dagegen begeistern allesamt. Der Film ist sicherlich nicht perfekt, aber ein Ausflug in die Kindheit und den Mut wieder etwas Traditionelles ins Kino zu bringen MUSS mit der Höchstpunktzahl belohnt werden. Und bei klarer Nacht suche ich den Abendstern mit seinem neuen Begleiter!
10/10
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Freitag, 4. Dezember 2009
Depressionen und seine Folgen
dopo, 18:03h
Helen
Die Krankheit „Depression“ ist nach den kürzlichen Ereignissen um Robert Enke wieder in aller Munde und passend zu diesem Thema gibt es jetzt auch einen Kinofilm namens „HELEN“. (Die Veröffentlichung des Films im November in Deutschland stand schon lange fest.) Ashley Judd verkörpert eine Musikprofessorin, die plötzlich, scheinbar grundlos den Lebenswillen verliert und depressiv wird.
Der Film zeigt die große Problematik, dass in diesem Fall nicht nur eine einzelne Person erkrankt, sondern die komplette Familie in ein düsteres Loch gezogen wird. Schließlich kann man körperliche Erkrankungen wenigstens halbwegs nachvollziehen. Bei der Depression ist die Sache für jeden Außenstehenden absolut nicht nachvollziehbar. Diese Art Außenstehender wird auch der Zuschauer, der dank exzellenter Kameraführung ein quasi Vertrauter von Helen wird. Man möchte förmlich in die Leinwand springen und Helen einmal durchschütteln, um ihr bewusst zu machen, dass sie sich sehr glücklich schätzen kann. Sie ist eine hübsche und intelligente Frau, die Rückhalt durch die eigene Familie bekommt. Aber auch wir können HELEN nicht verstehen und werden es auch den gesamten Film über nicht tun.
Der Film ist hochsensibel inszeniert und verzichtet bis auf eine unnötige Ausnahme absolut auf Ausreißer in ein überstilisiertes Drama. Das einzige Problem des Film liegt in der Krankheit selbst und der sehr realistischen Darstellung: Bei personenbezogenen Filmen ist es von großer Bedeutung eine Art Identifikation zu Hauptfigur aufzubauen. Aufgrund Helens´ verständnisloser Depression gelingt keine Identifikation, sodass einige Längen im Film entstehen und sich Momente störend wiederholen. Man erwartet ein Fortlaufen der Story. Stattdessen wird das Seelenleben einer Depressiven gezeigt. Der Film leidet an der nötigen Distanz, die der Zuschauer zur Figur hat. Er leidet sozusagen mit ihr – jedoch als Freund und nicht als Seelenverwandter.
Das Endergebnis kann sich jedoch mehr als sehen lassen. Ashley Judd spielt zum Niederknien und schnürte mir dadurch nicht nur einmal die Kehle zu. Hochsensibles Kino, welches aufgrund der ohnehin deprimierenden Dunkelheit der Jahreszeit für die Meisten zu intensiv sein wird.
7/10
Die Krankheit „Depression“ ist nach den kürzlichen Ereignissen um Robert Enke wieder in aller Munde und passend zu diesem Thema gibt es jetzt auch einen Kinofilm namens „HELEN“. (Die Veröffentlichung des Films im November in Deutschland stand schon lange fest.) Ashley Judd verkörpert eine Musikprofessorin, die plötzlich, scheinbar grundlos den Lebenswillen verliert und depressiv wird.
Der Film zeigt die große Problematik, dass in diesem Fall nicht nur eine einzelne Person erkrankt, sondern die komplette Familie in ein düsteres Loch gezogen wird. Schließlich kann man körperliche Erkrankungen wenigstens halbwegs nachvollziehen. Bei der Depression ist die Sache für jeden Außenstehenden absolut nicht nachvollziehbar. Diese Art Außenstehender wird auch der Zuschauer, der dank exzellenter Kameraführung ein quasi Vertrauter von Helen wird. Man möchte förmlich in die Leinwand springen und Helen einmal durchschütteln, um ihr bewusst zu machen, dass sie sich sehr glücklich schätzen kann. Sie ist eine hübsche und intelligente Frau, die Rückhalt durch die eigene Familie bekommt. Aber auch wir können HELEN nicht verstehen und werden es auch den gesamten Film über nicht tun.
Der Film ist hochsensibel inszeniert und verzichtet bis auf eine unnötige Ausnahme absolut auf Ausreißer in ein überstilisiertes Drama. Das einzige Problem des Film liegt in der Krankheit selbst und der sehr realistischen Darstellung: Bei personenbezogenen Filmen ist es von großer Bedeutung eine Art Identifikation zu Hauptfigur aufzubauen. Aufgrund Helens´ verständnisloser Depression gelingt keine Identifikation, sodass einige Längen im Film entstehen und sich Momente störend wiederholen. Man erwartet ein Fortlaufen der Story. Stattdessen wird das Seelenleben einer Depressiven gezeigt. Der Film leidet an der nötigen Distanz, die der Zuschauer zur Figur hat. Er leidet sozusagen mit ihr – jedoch als Freund und nicht als Seelenverwandter.
Das Endergebnis kann sich jedoch mehr als sehen lassen. Ashley Judd spielt zum Niederknien und schnürte mir dadurch nicht nur einmal die Kehle zu. Hochsensibles Kino, welches aufgrund der ohnehin deprimierenden Dunkelheit der Jahreszeit für die Meisten zu intensiv sein wird.
7/10
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Donnerstag, 3. Dezember 2009
Fitnesstraining für die Lachmuskeln
dopo, 03:23h
Zweiohrküken
Eine Fortsetzung einer Romantikkomödie kann doch eigentlich nur schief gehen, oder?! Das Paar hat sich am Ende des Originalfilms bekommen und endlich lieben gelernt. Wie soll bitte daraus ein anständiger Nachfolger entstehen können?! Ganz einfach: Wir beschränken die Story auf ein Minimales (Der Inhalt passt wirklich auf einen Bierdeckel – wenn auch beidseitig beschrieben) und füllen die Laufzeit mit irrwitzigen, scheinbar alltäglichen Situationen und freuen uns über das kurzweilige Endresultat!
Diese Idee hatte offenbar auch Til Schweiger inkl. seines Produktionsteams und hat hiermit einen Nachfolger produziert, der im Kino am Zuschauer nur so vorbeirast. Unzählige Gastauftritte von deutschen Promis, gefühlte 2382 Anspielungen auf den ersten Teil und so viele Szenen wie möglich mit der Tochter von Til Schweiger, die im ersten Teil so gut angekommen war. Dabei wurde zwar vergessen eine echte Geschichte zu erzählen. Jedoch ist dieser Mangel so geschickt verpackt, dass es dem Zuschauer gar nicht auffallen wird. Falls doch, wird es ihn sicher nicht stören.
Der Einstieg geht bereits rasant los und startet mitten im Geschehen. Insbesondere zu Beginn wirkt es jedoch sehr auf Witzigkeit getrimmt. Ebenso bemüht man sich krampfhaft die Atmosphäre des ersten Teils wieder zu beleben, was in einer völlig sinnlosen Sequenz gipfelt. Ja, irgendwie muss der Name „ZWEIOHRKÜKEN“ ja gerechtfertigt sein. Also wird das Ding in einer frechen Bastelstunde hergezaubert. Mehrwert für den Film = 0 – Denn war das Kuscheltier des „KEINOHRHASENs“ im ersten Teil noch eine Art Bindeglied zwischen Ludo und Anna, so verkommt das Tier in diesem Fall wirklich nur zum Namensgeber. Til Schweiger verhaut mehrere Szenen dank mangelnder Schauspielfähigkeit und Overacting total und wirkt gegen ein toll aufspielende Nora Tschirner völlig deplatziert. Glücklicherweise lässt dies im weiteren Verlauf immer weiter nach, sodass zum Schluss gar ein erfrischend unkitschiges Finale für eine Rom-Com kreiert wird.
Wer den „KEINOHRHASEN“ mochte, wird mit dem „ZWEIOHRKÜKEN“ also auf jeden Fall seinen Spaß haben. Und das, obwohl hier auf eine Storyline verzichtet wird und Szenen ganzen gespielten Witzen gleichen. Der Stimmung (im Saal) tut dies keinen Abbruch. Und liebe Männer: Die bessere Alternative zu TWILIGHT habt ihr hier allemal. Versprochen!
Obwohl der Film eigentlich nicht mehr zu bieten hat als andere – Dank des im Gesamten großen Vergnügens sind es dann tatsächlich 8 von 10 unsinnig gebastelten Kuscheltiere geworden :-)
Eine Fortsetzung einer Romantikkomödie kann doch eigentlich nur schief gehen, oder?! Das Paar hat sich am Ende des Originalfilms bekommen und endlich lieben gelernt. Wie soll bitte daraus ein anständiger Nachfolger entstehen können?! Ganz einfach: Wir beschränken die Story auf ein Minimales (Der Inhalt passt wirklich auf einen Bierdeckel – wenn auch beidseitig beschrieben) und füllen die Laufzeit mit irrwitzigen, scheinbar alltäglichen Situationen und freuen uns über das kurzweilige Endresultat!
Diese Idee hatte offenbar auch Til Schweiger inkl. seines Produktionsteams und hat hiermit einen Nachfolger produziert, der im Kino am Zuschauer nur so vorbeirast. Unzählige Gastauftritte von deutschen Promis, gefühlte 2382 Anspielungen auf den ersten Teil und so viele Szenen wie möglich mit der Tochter von Til Schweiger, die im ersten Teil so gut angekommen war. Dabei wurde zwar vergessen eine echte Geschichte zu erzählen. Jedoch ist dieser Mangel so geschickt verpackt, dass es dem Zuschauer gar nicht auffallen wird. Falls doch, wird es ihn sicher nicht stören.
Der Einstieg geht bereits rasant los und startet mitten im Geschehen. Insbesondere zu Beginn wirkt es jedoch sehr auf Witzigkeit getrimmt. Ebenso bemüht man sich krampfhaft die Atmosphäre des ersten Teils wieder zu beleben, was in einer völlig sinnlosen Sequenz gipfelt. Ja, irgendwie muss der Name „ZWEIOHRKÜKEN“ ja gerechtfertigt sein. Also wird das Ding in einer frechen Bastelstunde hergezaubert. Mehrwert für den Film = 0 – Denn war das Kuscheltier des „KEINOHRHASENs“ im ersten Teil noch eine Art Bindeglied zwischen Ludo und Anna, so verkommt das Tier in diesem Fall wirklich nur zum Namensgeber. Til Schweiger verhaut mehrere Szenen dank mangelnder Schauspielfähigkeit und Overacting total und wirkt gegen ein toll aufspielende Nora Tschirner völlig deplatziert. Glücklicherweise lässt dies im weiteren Verlauf immer weiter nach, sodass zum Schluss gar ein erfrischend unkitschiges Finale für eine Rom-Com kreiert wird.
Wer den „KEINOHRHASEN“ mochte, wird mit dem „ZWEIOHRKÜKEN“ also auf jeden Fall seinen Spaß haben. Und das, obwohl hier auf eine Storyline verzichtet wird und Szenen ganzen gespielten Witzen gleichen. Der Stimmung (im Saal) tut dies keinen Abbruch. Und liebe Männer: Die bessere Alternative zu TWILIGHT habt ihr hier allemal. Versprochen!
Obwohl der Film eigentlich nicht mehr zu bieten hat als andere – Dank des im Gesamten großen Vergnügens sind es dann tatsächlich 8 von 10 unsinnig gebastelten Kuscheltiere geworden :-)
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Dienstag, 1. Dezember 2009
Farblos in die Vergangenheit
dopo, 01:39h
Das weiße Band
Eine wirklich bunte Kinowoche steht bevor. Ob der Nachfolger der „Keinohrhasen“, ein Film über eine depressive Musikerin („HELEN“) oder der von mir heiß erwartete neue Disney Film „Küss den Frosch“ – diese Filme warten diese Woche noch auf mich. Heute dagegen fand ich eine mutige Mitstreiterin, um Deutschlands Oscar Beitrag 2010 „Das weiße Band“ zu begutachten, der sich mit der Frage beschäftigt, wie in Deutschland im dritten Reich eigentlich so viel Hass entstehen konnte, ohne dabei Bezug auf den zweiten Weltkrieg zu nehmen. An dieser absolut abwechslungsreichen Kinowoche erkennt man auf einen Blick wie vielfältig Kino sein kann. Von Unterhaltung zu Aufklärung einer Krankheit in ein kindgerechtes Märchen hinein. Ein wichtiges Attribut wurde offenbar vergessen: Verstörtheit, Einsamkeit und Verwirrung.
Ein Film im 21. Jahrhundert wird grundsätzlich in Farbe gedreht und eben nicht wie hier in schwarz/weiß. Hier ist schnell klar: Auch die Machart soll schon eine gewisse Aussage beinhalten. „Das weiße Band“ also wird den Kindern in ihr Haar oder um den Arm gebunden, um sie immer wieder an ihre Unschuld zu erinnern, die sie (wie sich im Film immer wieder zeigt) offenbar schon längst verloren haben. Im Film wird das Leben in einem fiktiven Dorf, in dem Disziplin und Anstand das höchste Gut sind, bis ins kleinste Detail seziert. Dadurch entstehen zahlreiche Fragen, die im Prinzip allesamt unbeantwortet bleiben. Das sorgt nicht nur für einen rauchenden Kopf, sonder stört den Erzählfluss ungemein, da man während des Films kaum den Sinn des Gezeigten entschlüsseln kann. Endlose wirkende Kameraeinstellungen, die den Zuschauer in die Beobachterperspektive stürzen, sind absolut gegen die Gewohnheiten des Auges inszeniert. Man fühlt sich hilflos und alleine gelassen – was passiert dort auf der Leinwand? Und niemand kommt und hilft mir beim Entschlüsseln – der Regisseur schon mal gar nicht und zwar mit Absicht.
Grundsätzlich lässt sich der Film unmöglich in ein paar Sätze zusammenfassen, da ich weder einen roten Faden erkennen konnte noch wirklich Zugang zum Film erhalten habe. 144 Minuten später stehe ich kopfschüttelnd auf und frage mich, was ich genau da zu Gesicht bekommen habe. Die Frage stelle ich mir nachwievor, was mir zeigt, dass mich der Film schon berührt hat. Ich versuche die Intention zu verstehen und Szenen zu interpretieren, aber es bleibt einfach nur eine Verstörtheit zurück, die ich so selten im Kino erlebt habe. Diese Tatsache macht es für mich unmöglich eine Wertung abzugeben! Das ist mir so noch nie passiert und zeigt, warum ein so altes Medium wie Film immer noch für Überraschungen gut ist.
Eine wirklich bunte Kinowoche steht bevor. Ob der Nachfolger der „Keinohrhasen“, ein Film über eine depressive Musikerin („HELEN“) oder der von mir heiß erwartete neue Disney Film „Küss den Frosch“ – diese Filme warten diese Woche noch auf mich. Heute dagegen fand ich eine mutige Mitstreiterin, um Deutschlands Oscar Beitrag 2010 „Das weiße Band“ zu begutachten, der sich mit der Frage beschäftigt, wie in Deutschland im dritten Reich eigentlich so viel Hass entstehen konnte, ohne dabei Bezug auf den zweiten Weltkrieg zu nehmen. An dieser absolut abwechslungsreichen Kinowoche erkennt man auf einen Blick wie vielfältig Kino sein kann. Von Unterhaltung zu Aufklärung einer Krankheit in ein kindgerechtes Märchen hinein. Ein wichtiges Attribut wurde offenbar vergessen: Verstörtheit, Einsamkeit und Verwirrung.
Ein Film im 21. Jahrhundert wird grundsätzlich in Farbe gedreht und eben nicht wie hier in schwarz/weiß. Hier ist schnell klar: Auch die Machart soll schon eine gewisse Aussage beinhalten. „Das weiße Band“ also wird den Kindern in ihr Haar oder um den Arm gebunden, um sie immer wieder an ihre Unschuld zu erinnern, die sie (wie sich im Film immer wieder zeigt) offenbar schon längst verloren haben. Im Film wird das Leben in einem fiktiven Dorf, in dem Disziplin und Anstand das höchste Gut sind, bis ins kleinste Detail seziert. Dadurch entstehen zahlreiche Fragen, die im Prinzip allesamt unbeantwortet bleiben. Das sorgt nicht nur für einen rauchenden Kopf, sonder stört den Erzählfluss ungemein, da man während des Films kaum den Sinn des Gezeigten entschlüsseln kann. Endlose wirkende Kameraeinstellungen, die den Zuschauer in die Beobachterperspektive stürzen, sind absolut gegen die Gewohnheiten des Auges inszeniert. Man fühlt sich hilflos und alleine gelassen – was passiert dort auf der Leinwand? Und niemand kommt und hilft mir beim Entschlüsseln – der Regisseur schon mal gar nicht und zwar mit Absicht.
Grundsätzlich lässt sich der Film unmöglich in ein paar Sätze zusammenfassen, da ich weder einen roten Faden erkennen konnte noch wirklich Zugang zum Film erhalten habe. 144 Minuten später stehe ich kopfschüttelnd auf und frage mich, was ich genau da zu Gesicht bekommen habe. Die Frage stelle ich mir nachwievor, was mir zeigt, dass mich der Film schon berührt hat. Ich versuche die Intention zu verstehen und Szenen zu interpretieren, aber es bleibt einfach nur eine Verstörtheit zurück, die ich so selten im Kino erlebt habe. Diese Tatsache macht es für mich unmöglich eine Wertung abzugeben! Das ist mir so noch nie passiert und zeigt, warum ein so altes Medium wie Film immer noch für Überraschungen gut ist.
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Samstag, 28. November 2009
Konsequent fragwürdig!
dopo, 03:07h
Gesetz der Rache
Was könnte einen liebenden Familienvater mehr aus der Fassung bringen als ein Eindringen in die heile Welt der Familie?! Die Reaktion auf dieses Eindringen, auf die Aktion, ist das Grundprinzip des gemeinen Rachethrillers, wie ihn die Welt schon einige Male zu Gesicht bekommen hat. Selten kann die Selbstjustiz in ein kritisches Licht gebracht werden. Hier wird es gegen Ende versucht, jedoch mit völlig falschen Mitteln.
Die Machart ist in diesem Fall zwar spannend und flott inszeniert – bis auf eine wirklich überraschende Szene (Die Richterin…) wird jede Möglichkeit auf Hochspannung und Überraschung im Keim erstickt, da sie durch Musik- oder Bildkomposition grundsätzlich angekündigt wird. Das Horrorgenre mag so den Spannungsbogen ausreizen; in einem Rachethriller funktioniert das nur bedingt, wenn man weiß, dass JETZT jemand stirbt.
Das wirklich Ärgerliche an dem Film ist jedoch die Botschaft. Anfangs kritisiert die Hauptfigur (Von Gerald Butler charismatisch dargestellt) das System mit Worten, seine Taten gegen Mörder und Verbrecher werden als irgendwie gerechtfertigt und verständlich, gar gerecht dargestellt. Der Film ändert seine Grundstimmung erst in dem Moment, als Mitglieder des Staates zu Schaden kommen – also eigentlich die Leute, die offenbar für Fehler im gesetzlichen System verantwortlich sind. Gerald Butler wird also erst zum stilisierten Feind, als der eigentliche Gegner (Gesetz/Staat/Staatsanwalt/Handlungen des Staatsanwaltes) direkt angegriffen wird. Irgendwie ein verwunderlicher Verlauf. Das Fragezeichen bzgl. der Konsequenz des Drehbuches wächst aber in dem Moment an, als dem Staat (verkörpert in Form des Staatsanwaltes -->; Jamie Foxx) nichts besseres einfällt als den Feind mit seinen eigenen Mitteln zu besiegen, die vorher minutenlang verurteilt wurden??!! Ebenso ist die Auflösung recht unbefriedigend und birgt unzählige Fragen auf, die unbeantwortet bleiben. Der Zuschauer möchte nun mal wissen, wie jemand alles soooo geschickt eingefädelt hat. Da reicht nicht das Aufzeigen des Weges – in einem so geradlinig erzählten Film muss die Art und Weise die Antwort sein. Denn darauf wird man den Film lang vorbereitet.
Einige mögen vielleicht der Spannung wegen auf den Rest an Logik und Konsequenzen in einem Film verzichten – ich aber nicht! So bleibt ein spannender Film, der trotz aller Schnitte und hübsch dreckigen Bildern nicht mehr zu bieten hat als alle anderen durchschnittlichen Rachethriller. Da sollte sich doch mal jemand an den Drehbuchautoren rächen. Wäre auch mal eine Idee für einen Film.
5/10
Was könnte einen liebenden Familienvater mehr aus der Fassung bringen als ein Eindringen in die heile Welt der Familie?! Die Reaktion auf dieses Eindringen, auf die Aktion, ist das Grundprinzip des gemeinen Rachethrillers, wie ihn die Welt schon einige Male zu Gesicht bekommen hat. Selten kann die Selbstjustiz in ein kritisches Licht gebracht werden. Hier wird es gegen Ende versucht, jedoch mit völlig falschen Mitteln.
Die Machart ist in diesem Fall zwar spannend und flott inszeniert – bis auf eine wirklich überraschende Szene (Die Richterin…) wird jede Möglichkeit auf Hochspannung und Überraschung im Keim erstickt, da sie durch Musik- oder Bildkomposition grundsätzlich angekündigt wird. Das Horrorgenre mag so den Spannungsbogen ausreizen; in einem Rachethriller funktioniert das nur bedingt, wenn man weiß, dass JETZT jemand stirbt.
Das wirklich Ärgerliche an dem Film ist jedoch die Botschaft. Anfangs kritisiert die Hauptfigur (Von Gerald Butler charismatisch dargestellt) das System mit Worten, seine Taten gegen Mörder und Verbrecher werden als irgendwie gerechtfertigt und verständlich, gar gerecht dargestellt. Der Film ändert seine Grundstimmung erst in dem Moment, als Mitglieder des Staates zu Schaden kommen – also eigentlich die Leute, die offenbar für Fehler im gesetzlichen System verantwortlich sind. Gerald Butler wird also erst zum stilisierten Feind, als der eigentliche Gegner (Gesetz/Staat/Staatsanwalt/Handlungen des Staatsanwaltes) direkt angegriffen wird. Irgendwie ein verwunderlicher Verlauf. Das Fragezeichen bzgl. der Konsequenz des Drehbuches wächst aber in dem Moment an, als dem Staat (verkörpert in Form des Staatsanwaltes -->; Jamie Foxx) nichts besseres einfällt als den Feind mit seinen eigenen Mitteln zu besiegen, die vorher minutenlang verurteilt wurden??!! Ebenso ist die Auflösung recht unbefriedigend und birgt unzählige Fragen auf, die unbeantwortet bleiben. Der Zuschauer möchte nun mal wissen, wie jemand alles soooo geschickt eingefädelt hat. Da reicht nicht das Aufzeigen des Weges – in einem so geradlinig erzählten Film muss die Art und Weise die Antwort sein. Denn darauf wird man den Film lang vorbereitet.
Einige mögen vielleicht der Spannung wegen auf den Rest an Logik und Konsequenzen in einem Film verzichten – ich aber nicht! So bleibt ein spannender Film, der trotz aller Schnitte und hübsch dreckigen Bildern nicht mehr zu bieten hat als alle anderen durchschnittlichen Rachethriller. Da sollte sich doch mal jemand an den Drehbuchautoren rächen. Wäre auch mal eine Idee für einen Film.
5/10
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Montag, 16. November 2009
Love Happens..., but when?!
dopo, 01:06h
Love Happens
Bereits am Eingang wird über das recht belanglose Plakat gelästert. „Weiß, ein küssendes Paar und grüne Schrift“. Naja, an einem Sonntagabend kann man sich auch mal eine recht belanglose Liebeskomödie anschauen. Leichte Unterhaltung eben. LOVE HAPPENS also der Titel und verspricht doch bestes Gegenprogramm im grauen Herbst. Dieses Versprechen kann jedoch nicht eingehalten werden. Wieso also bei diesem Film alles in Einzelheiten aufschreiben, nur weil der Blog genau dieses suggeriert oder gar verspricht?!
Es spricht nicht gerade für einen Film, wenn man aus Unterhaltungszwecken schon über lustige Titel für diesen Beitrag philosophiert. Uns ist immerhin etwas eingefallen. Den Drehbuchautoren offenbar nicht wirklich, sodass der Regisseur einige Löcher mit sinnlosen und immer gleichen Stadtaufnahmen von Seattle gut zu machen versucht! Nach der dritten „360 Grad-Turnaround – Aussichts-wir fahren mit der Helikopter Kamera zurück, um den Fernsehturm in einem schönen Licht zu sehen“ – KAMERFAHRT nervt es einfach nur noch. Ich wollte einen Liebesfilm sehen und keinen Heimatfilm a la „Seattle bei Nacht, bei Tag, am Morgen und EINFACH Seattle“. Nebenbei hat Aaron Eckhardt sein persönliches Drama gegen die Trauer abzuliefern. Von romantischer Komödie oder gar einer Romanze fehlt jede Spur.
Das Thema „Umgang mit Trauer“ ist mit Sicherheit gut gemeint. Der Film kann sich jedoch überhaupt nicht entscheiden, was er denn jetzt sein will und plätschert ein paar Runden im See der Belanglosigkeiten. Langeweile hier, ausgelatschte Gags dort und hin und wieder schaut Miss Namedropping Jennifer Anniston süß in die Kamera. Obwohl sie großzügig als Hauptdarstellerin angekündigt wird, ist sie maximal in 20% des Films zu sehen. Wie zum Teufel soll hier also eine Liebesgeschichte plausibel erzählt werden?! Na man lässt es einfach gänzlich. Ein Kuss gibt es zum Schluss dennoch, damit sich die Zuschauer nicht gänzlich verschaukelt fühlen. Na, da gibt immerhin das Plakat ja doch einen Sinn. Der Titel jedoch nicht!
4/10
Bereits am Eingang wird über das recht belanglose Plakat gelästert. „Weiß, ein küssendes Paar und grüne Schrift“. Naja, an einem Sonntagabend kann man sich auch mal eine recht belanglose Liebeskomödie anschauen. Leichte Unterhaltung eben. LOVE HAPPENS also der Titel und verspricht doch bestes Gegenprogramm im grauen Herbst. Dieses Versprechen kann jedoch nicht eingehalten werden. Wieso also bei diesem Film alles in Einzelheiten aufschreiben, nur weil der Blog genau dieses suggeriert oder gar verspricht?!
Es spricht nicht gerade für einen Film, wenn man aus Unterhaltungszwecken schon über lustige Titel für diesen Beitrag philosophiert. Uns ist immerhin etwas eingefallen. Den Drehbuchautoren offenbar nicht wirklich, sodass der Regisseur einige Löcher mit sinnlosen und immer gleichen Stadtaufnahmen von Seattle gut zu machen versucht! Nach der dritten „360 Grad-Turnaround – Aussichts-wir fahren mit der Helikopter Kamera zurück, um den Fernsehturm in einem schönen Licht zu sehen“ – KAMERFAHRT nervt es einfach nur noch. Ich wollte einen Liebesfilm sehen und keinen Heimatfilm a la „Seattle bei Nacht, bei Tag, am Morgen und EINFACH Seattle“. Nebenbei hat Aaron Eckhardt sein persönliches Drama gegen die Trauer abzuliefern. Von romantischer Komödie oder gar einer Romanze fehlt jede Spur.
Das Thema „Umgang mit Trauer“ ist mit Sicherheit gut gemeint. Der Film kann sich jedoch überhaupt nicht entscheiden, was er denn jetzt sein will und plätschert ein paar Runden im See der Belanglosigkeiten. Langeweile hier, ausgelatschte Gags dort und hin und wieder schaut Miss Namedropping Jennifer Anniston süß in die Kamera. Obwohl sie großzügig als Hauptdarstellerin angekündigt wird, ist sie maximal in 20% des Films zu sehen. Wie zum Teufel soll hier also eine Liebesgeschichte plausibel erzählt werden?! Na man lässt es einfach gänzlich. Ein Kuss gibt es zum Schluss dennoch, damit sich die Zuschauer nicht gänzlich verschaukelt fühlen. Na, da gibt immerhin das Plakat ja doch einen Sinn. Der Titel jedoch nicht!
4/10
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Sonntag, 15. November 2009
Nicht alle Kinder hab ich lieb
dopo, 17:11h
Orphan - Das Waisenkind
Das schönste Geschenk auf Erden – das Kinderglück – kann auch unglücklich enden. Diese Weisheit trägt der fleißige Kinobesucher tief im Inneren. Das Horrorgenre greift nämlich immer wieder darauf zurück, dass Kinder besonders gruselig sein können. Ob bei „Carrie“, „The Ring“ oder in diesem Fall in „Orphan – Das Waisenkind“ wird dies dick unterstrichen.
In „Orphan“ holt sich die Filmfamilie das Grauen freiwillig ins eigene Haus. Nach einer Fehlgeburt möchten Kate und John ihre Liebe einer Adoptivtochter geben, die sie für das Neugeborene bereits empfunden hatten. Nach einem Besuch im Waisenhaus steht die Entscheidung schnell fest. Esther soll die neue Schwester für Tochter und Sohn werden und das Familienglück komplettieren. Insbesondere für die ehemalige Alkoholikerin Kate ist dieser Entschluss von großer Bedeutung, um mit dem tragischen Verlust und ihrer Vergangenheit abzuschließen. Die Story ist also in sich schlüssig, nachvollziehbar und logisch aufgebaut.
Was in den restlichen Filmminuten passiert lässt sich kurz und knapp in ein paar Worten zusammenfassen: Der perfekte Gruselfilm! Mit einer psychologischen Raffinesse baut der Film seine Geschichte auf, die bis kurz vor Schluss unvorhersehbar ist und die Verzweiflung der Eltern und Geschwister auf den Punkt bringt. Denn Esther ist alles andere als ein liebes, schüchternes Mädchen. Anfangs vor allen und merkwürdigerweise durchgehend vor ihrem Vater präsentiert sie sich zwar merkwürdig, jedoch brav, zurückhaltend und liebesbedürftig. Eine tote Nonne und mehrere schwerverletzte gehen im Verlauf des Films jedoch ohne weiteres auf ihr Konto. Denn Esther spielt ein perfides, eiskaltes Spiel, dessen Auflösung erschreckend ist.
Das Besondere an dem Film ist jedoch gar nicht die Story, die in versch. Abwandlungen nun mal im Horrorgenre nicht unüblich ist. Hier handelt es sich um großartiges Schauspielkino auf wirklich hohem Niveau. Dabei spielen die Kinderstars die Erwachsenen, allen voran Esther (Isabelle Fuhrman) mit einer Leichtigkeit an die Wand – und das im Alter von 12 Jahren. Da sieht man dem Film einige Horrorfilmklischees gerne nach und freut sich den besten (Psycho)-Horror seit „The Ring“ im Kino gesehen zu haben!
8/10
Das schönste Geschenk auf Erden – das Kinderglück – kann auch unglücklich enden. Diese Weisheit trägt der fleißige Kinobesucher tief im Inneren. Das Horrorgenre greift nämlich immer wieder darauf zurück, dass Kinder besonders gruselig sein können. Ob bei „Carrie“, „The Ring“ oder in diesem Fall in „Orphan – Das Waisenkind“ wird dies dick unterstrichen.
In „Orphan“ holt sich die Filmfamilie das Grauen freiwillig ins eigene Haus. Nach einer Fehlgeburt möchten Kate und John ihre Liebe einer Adoptivtochter geben, die sie für das Neugeborene bereits empfunden hatten. Nach einem Besuch im Waisenhaus steht die Entscheidung schnell fest. Esther soll die neue Schwester für Tochter und Sohn werden und das Familienglück komplettieren. Insbesondere für die ehemalige Alkoholikerin Kate ist dieser Entschluss von großer Bedeutung, um mit dem tragischen Verlust und ihrer Vergangenheit abzuschließen. Die Story ist also in sich schlüssig, nachvollziehbar und logisch aufgebaut.
Was in den restlichen Filmminuten passiert lässt sich kurz und knapp in ein paar Worten zusammenfassen: Der perfekte Gruselfilm! Mit einer psychologischen Raffinesse baut der Film seine Geschichte auf, die bis kurz vor Schluss unvorhersehbar ist und die Verzweiflung der Eltern und Geschwister auf den Punkt bringt. Denn Esther ist alles andere als ein liebes, schüchternes Mädchen. Anfangs vor allen und merkwürdigerweise durchgehend vor ihrem Vater präsentiert sie sich zwar merkwürdig, jedoch brav, zurückhaltend und liebesbedürftig. Eine tote Nonne und mehrere schwerverletzte gehen im Verlauf des Films jedoch ohne weiteres auf ihr Konto. Denn Esther spielt ein perfides, eiskaltes Spiel, dessen Auflösung erschreckend ist.
Das Besondere an dem Film ist jedoch gar nicht die Story, die in versch. Abwandlungen nun mal im Horrorgenre nicht unüblich ist. Hier handelt es sich um großartiges Schauspielkino auf wirklich hohem Niveau. Dabei spielen die Kinderstars die Erwachsenen, allen voran Esther (Isabelle Fuhrman) mit einer Leichtigkeit an die Wand – und das im Alter von 12 Jahren. Da sieht man dem Film einige Horrorfilmklischees gerne nach und freut sich den besten (Psycho)-Horror seit „The Ring“ im Kino gesehen zu haben!
8/10
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Samstag, 14. November 2009
So will ich nicht untergehen!
dopo, 01:46h
2012
Der Film ist besonders für Wissenschaftler interessant und zwar nicht aufgrund der wirren und wilden Weltuntergangstheorien, die der Film so von sich gibt. Die wirkliche Entdeckung ist ein Logikloch in einem Ausmaß, wie die Welt es schon lange nicht mehr gesehen hat. 160 Minuten wird sinnfrei so getan als wäre es sinnvoll, was dort auf der Leinwand passiert. Es geht einfach alles kaputt und neben pathetischer Menschlichkeitsaufrufe darf natürlich das amerikanische Familienidealbild nicht angetastet werden. Ich kann keine Katastrophenfilme mehr sehen, in denen eine Familie dank einer Katastrophe wieder zusammen findet!
Die Welt geht also unter und wir erfahren es in relativ zügig zusammengeschnittenen Sequenzen, dass die Politiker bereits heute im Jahre 2009 davon wissen und den Notfallplan in die Tat umzusetzen versuchen. Nebenbei wird in einem Nebenstrang erzählt (klar – er führt in den Hauptstrang – wir wollen ja niemanden überfordern) wie der erfolglose Schriftsteller Jackson um seine Kinder kämpft. Ja unser Filmheld hat auch mit privaten Konflikten zu kämpfen – da nehmen wir doch mal ganz frech die Scheidungsgeschichte aus der Kiste und die Tatsache, dass er den „Ersatzvater“ eigentlich nicht akzeptiert. Liebe Drehbuchautoren: Die Storyline hat soooo einen Bart! Und nach einigen verquatschen Szenen geht plötzlich doch alles ganz schnell und die Welt beginnt unter zu gehen.
Leider muss man sagen, dass die Show zwar spektakulär in Szene gesetzt wird, jedoch zum Großteil völlig unecht wirkt. So bringen mir Feuerbälle, Riesenwellen, einstürzende Gebäude und waghalsige Flugmanöver gar nichts, wenn es nach Blue/Green-Screen nur so schreit. Ebenso verliert die Story an Tempo und Glaubwürdigkeit, wenn ständig unnötige Wendungen den Film auf 160 Minuten aufblähen. Der Überlängenzuschlag soll natürlich berechtigt sein! Ein Krankenhausbesuch ist aber zusätzlich einzuplanen. Das Risiko einer Gehirnerschütterung ist enorm hoch – unfassbar oft schlägt man seine Hände mit brachialer Emmerich-Gewalt gegen den Kopf (Zum Beispiel wenn ein 1500 Meter Tsunami plötzlich bis in den Himalaya reicht – Anmerkung: Wir sprechen von 7000-8000 Meter hohen Gebirgen). Klar der Optik kann man kleinere Storylöcher verzeihen – als Fan des Erzählkinos kann ich grobe Schnitzer aber nicht ignorieren und davon gibt es zahlreiche zu bewundern.
Am Ende gibt es dann den üblichen US-amerikanischen Pathos inkl. Sonnenaufgangsszenario in einer neuen Welt und vielleicht kommt Kevin Costner auf seinem Wasserboot von Waterworld vorbei. Hoffentlich haut er dem Roland einen über den Schädel für 160 Minuten unnötig verlebte Zeit. Ach, am besten stürzen sie beide in dieses überlange Logikloch und kommen nie wieder heraus!
3/10
Der Film ist besonders für Wissenschaftler interessant und zwar nicht aufgrund der wirren und wilden Weltuntergangstheorien, die der Film so von sich gibt. Die wirkliche Entdeckung ist ein Logikloch in einem Ausmaß, wie die Welt es schon lange nicht mehr gesehen hat. 160 Minuten wird sinnfrei so getan als wäre es sinnvoll, was dort auf der Leinwand passiert. Es geht einfach alles kaputt und neben pathetischer Menschlichkeitsaufrufe darf natürlich das amerikanische Familienidealbild nicht angetastet werden. Ich kann keine Katastrophenfilme mehr sehen, in denen eine Familie dank einer Katastrophe wieder zusammen findet!
Die Welt geht also unter und wir erfahren es in relativ zügig zusammengeschnittenen Sequenzen, dass die Politiker bereits heute im Jahre 2009 davon wissen und den Notfallplan in die Tat umzusetzen versuchen. Nebenbei wird in einem Nebenstrang erzählt (klar – er führt in den Hauptstrang – wir wollen ja niemanden überfordern) wie der erfolglose Schriftsteller Jackson um seine Kinder kämpft. Ja unser Filmheld hat auch mit privaten Konflikten zu kämpfen – da nehmen wir doch mal ganz frech die Scheidungsgeschichte aus der Kiste und die Tatsache, dass er den „Ersatzvater“ eigentlich nicht akzeptiert. Liebe Drehbuchautoren: Die Storyline hat soooo einen Bart! Und nach einigen verquatschen Szenen geht plötzlich doch alles ganz schnell und die Welt beginnt unter zu gehen.
Leider muss man sagen, dass die Show zwar spektakulär in Szene gesetzt wird, jedoch zum Großteil völlig unecht wirkt. So bringen mir Feuerbälle, Riesenwellen, einstürzende Gebäude und waghalsige Flugmanöver gar nichts, wenn es nach Blue/Green-Screen nur so schreit. Ebenso verliert die Story an Tempo und Glaubwürdigkeit, wenn ständig unnötige Wendungen den Film auf 160 Minuten aufblähen. Der Überlängenzuschlag soll natürlich berechtigt sein! Ein Krankenhausbesuch ist aber zusätzlich einzuplanen. Das Risiko einer Gehirnerschütterung ist enorm hoch – unfassbar oft schlägt man seine Hände mit brachialer Emmerich-Gewalt gegen den Kopf (Zum Beispiel wenn ein 1500 Meter Tsunami plötzlich bis in den Himalaya reicht – Anmerkung: Wir sprechen von 7000-8000 Meter hohen Gebirgen). Klar der Optik kann man kleinere Storylöcher verzeihen – als Fan des Erzählkinos kann ich grobe Schnitzer aber nicht ignorieren und davon gibt es zahlreiche zu bewundern.
Am Ende gibt es dann den üblichen US-amerikanischen Pathos inkl. Sonnenaufgangsszenario in einer neuen Welt und vielleicht kommt Kevin Costner auf seinem Wasserboot von Waterworld vorbei. Hoffentlich haut er dem Roland einen über den Schädel für 160 Minuten unnötig verlebte Zeit. Ach, am besten stürzen sie beide in dieses überlange Logikloch und kommen nie wieder heraus!
3/10
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Donnerstag, 12. November 2009
Es weihnachtet einfach nicht!
dopo, 02:14h
Disney´s eine Weihnachtsgeschichte
Kann man einer Geschichte, die schon 100 Mal erzählt worden ist, irgendwie etwas Neues abgewinnen?! Wenn man sich die besten Mitstreiter „Muppets Weihnachtsgeschichte“ oder „Die Geister, die ich rief“ als Beispiel anschaut, weiß man, dass mit einem eigenen Charme viel möglich ist. Robert Zemeckis schafft dies mit seiner Version leider keineswegs!
Der Film beginnt mit einigen tollen Effekten, für die das 3D Kino gemacht zu sein scheint. Der digitalisierte Jim Carrey als Scrooge macht seine Sache wirklich gut und trotz der Verfremdung merkt man nicht selten, dass Jim Carrey für die Mimik verantwortlich gewesen ist. Technisch ist alles perfekt umgesetzt. Zu perfekt, um ehrlich zu sein. Ein Film in der Weihnachtszeit muss eine gewisse Gemütlichkeit in den Kinosaal bringen. Stattdessen wird man mit perfekten und daher absolut sterilen Bildern bombardiert, kombiniert mit gefühlten 136 Kamerafahrten durch die Stadt, durch einen Wald oder durch sein Haus. Als Demofilm für die 3D-Technik also bestens geeignet, nervt diese Präsentation bereits nach der dritten Runde. Da sind aber erst knapp 25% des Films vorbei. Diese Machart gipfelt in einer fünfminütigen Verfolgungsjagd des Todesritters, die völlig substanzlos ist und man nur fragend den Kopf schütteln kann.
Wenn man einen Weihnachtsfilm aus dem Hause Disney sieht, erwartet man normalerweise Kitsch, Kitsch und noch mal Kitsch. Daher ist es eigentlich sehr wohltuend, dass auf grelle Bonbonfarben verzichtet wird. Dennoch stört es massiv, dass statt Kitsch eine Art Weihnachtshorrorfilm entstanden ist, der für alle Kinder unter 12 Jahren viel zu verstörend ist (Natürlich hat der Film eine FSK von 12 Jahren – jedoch ist es bei dieser Altersbegrenzung in Begleitung einer Erziehungsberechtigten erlaubt Kinder ab sechs Jahren mit ins Kino zu nehmen! Hiervon wird dringend abgeraten). Die düstere Realität trägt letztlich auch Schuld daran, dass keinerlei Charme entsteht und keine Weihnachtsstimmung entstehen kann. Für einen Weihnachtsfilm ein vernichtendes Urteil.
Wer also auf eine unweihnachtliche Achterbahnfahrt im Computerspiel-Look steht, sollte den Film aufgrund der 3D Technik und der ordentlichen Schauspielleistung unbedingt sehen. Für Freunde der Geschichte bleibt der Film unnötig wie ein Kropf, da die Geschichte völlig unaufregend erzählt wird. Da werf ich doch lieber noch mal die Muppets rein!
5/10 Punkte (Dank Jim Carrey und einigen aufregenden Bildern)
Kann man einer Geschichte, die schon 100 Mal erzählt worden ist, irgendwie etwas Neues abgewinnen?! Wenn man sich die besten Mitstreiter „Muppets Weihnachtsgeschichte“ oder „Die Geister, die ich rief“ als Beispiel anschaut, weiß man, dass mit einem eigenen Charme viel möglich ist. Robert Zemeckis schafft dies mit seiner Version leider keineswegs!
Der Film beginnt mit einigen tollen Effekten, für die das 3D Kino gemacht zu sein scheint. Der digitalisierte Jim Carrey als Scrooge macht seine Sache wirklich gut und trotz der Verfremdung merkt man nicht selten, dass Jim Carrey für die Mimik verantwortlich gewesen ist. Technisch ist alles perfekt umgesetzt. Zu perfekt, um ehrlich zu sein. Ein Film in der Weihnachtszeit muss eine gewisse Gemütlichkeit in den Kinosaal bringen. Stattdessen wird man mit perfekten und daher absolut sterilen Bildern bombardiert, kombiniert mit gefühlten 136 Kamerafahrten durch die Stadt, durch einen Wald oder durch sein Haus. Als Demofilm für die 3D-Technik also bestens geeignet, nervt diese Präsentation bereits nach der dritten Runde. Da sind aber erst knapp 25% des Films vorbei. Diese Machart gipfelt in einer fünfminütigen Verfolgungsjagd des Todesritters, die völlig substanzlos ist und man nur fragend den Kopf schütteln kann.
Wenn man einen Weihnachtsfilm aus dem Hause Disney sieht, erwartet man normalerweise Kitsch, Kitsch und noch mal Kitsch. Daher ist es eigentlich sehr wohltuend, dass auf grelle Bonbonfarben verzichtet wird. Dennoch stört es massiv, dass statt Kitsch eine Art Weihnachtshorrorfilm entstanden ist, der für alle Kinder unter 12 Jahren viel zu verstörend ist (Natürlich hat der Film eine FSK von 12 Jahren – jedoch ist es bei dieser Altersbegrenzung in Begleitung einer Erziehungsberechtigten erlaubt Kinder ab sechs Jahren mit ins Kino zu nehmen! Hiervon wird dringend abgeraten). Die düstere Realität trägt letztlich auch Schuld daran, dass keinerlei Charme entsteht und keine Weihnachtsstimmung entstehen kann. Für einen Weihnachtsfilm ein vernichtendes Urteil.
Wer also auf eine unweihnachtliche Achterbahnfahrt im Computerspiel-Look steht, sollte den Film aufgrund der 3D Technik und der ordentlichen Schauspielleistung unbedingt sehen. Für Freunde der Geschichte bleibt der Film unnötig wie ein Kropf, da die Geschichte völlig unaufregend erzählt wird. Da werf ich doch lieber noch mal die Muppets rein!
5/10 Punkte (Dank Jim Carrey und einigen aufregenden Bildern)
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